Gismo

28.11.1997 bis 09.06.09(geschrieben von Tom! und Nora)

Gismo war der „Vorgänger“ von Charlie und unser zweiter Hund.
Seit dem Frühjahr 2000 lebte er bei uns, da ihn seine bisherige Familie abgeben mußte.
Er war ebenfalls ein gelber Labrador Retriever Rüde (wir wissen allerdings nicht ob er reinrassig war, da er keine Papiere hatte)

Gismo haben wir mit 2 Jahren bekommen und er hat uns 9 wunderbare Jahre begleitet. Mit 11 Jahren musste er leider nach einen schlimmen Krankheit eingeschläfert werden.

Wir werden dich nie vergessen! Du bleibst für immer in unseren Herzen, Gismo

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Charakter

Gismo war ein traumhafter Hund! Er war einfach nur lieb. Hat sich mit Allem und Jedem vertragen und war die Ruhe in Person. Und das obwohl er eine nicht so schöne Vergangenheit hatte. Als Welpe hat er bei einem Mann gelebt, bei dem er keine Grenzen kannte und über Tische und Bänke gegangen ist. Mit einem halben Jahr zog er dann in seine neue Familie, die ihn mit viel Geduld zu einem tollen Hund erzogen haben. Als Gismo 2 war musste er aufgrund einer Allergie abgegeben werden. Und so kamen wir an diesen wundervollen Hund. Obwohl er zum zweiten Mal die Familie wechseln musste hat er sich schnell eingelebt und war von Anfang an einfach der beste und liebste Hund auf der Welt! Durch ihn haben wir die Labroadore kennen und lieben gelernt.
Als Gismo letzen Sommer verstarb, waren 2 Sachen sofort klar: es sollte wieder ein Hund bei uns einziehen, und: es sollte wieder ein Labbi sein !

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Spaß

Abgesehen von seinen diversen Arztbesuchen hatten wir sehr viel Spaß mit ihm. Seine Vorbesitzer haben sich mit seiner Erziehung Mühe gegeben, wir hatten es deshalb relativ leicht.
In vielen Punkten war Gismo völlig problemlos. So bellte er nicht wenn es klingelt (er bellte eigentlich nie) und blieb auf Aufforderung auch ruhig liegen, wenn die Wohnungstür geöffnet wurde und jemand hereinkommt.

Mit Nora, die noch sehr jung war und ihn zum Teil recht heftig anfasste, ging er sehr vorsichtig um und ließ geduldig alles über sich ergehen. Und wenn es ihm mal zu viel wurde, stand er einfach auf und ging woanders hin. So vorsichtig ist er aber nicht nur mit Nora gewesen, sondern auch im Umgang mit anderen Kindern: Wenn wir draußen mit ihm spielten, kamen oft die Nachbarskinder dazu. Es war einfach toll, zu sehen, wie er dann beim Toben sofort „einen Gang runterschaltet“.

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Marotten

Natürlich hatte Gismo auch einige Marotten und Angewohnheiten.
So ging er zwar sehr gerne schwimmen, aber vom „trockenschütteln“ hielt er nicht viel. Er wurde viel lieber, gerade auch nach Spaziergängen durch den Regen, kräftig mit einem alten Handtuch abgetrocknet. Es hat allerdings etwas gedauert, bis wir das rausbekommen haben. Nach dem ersten richtigen Regenspaziergang wurde er abgetrockntet. Aber scheinbar nicht ganz so, wie er das gewohnt war. Er blieb erstmal ganz unglücklich in der Wohnung stehen. Erst nachdem wir ihn wirklich kräftig und lange mit einem großen alten Duschtuch abgerubbelt hatte, war er wieder zufrieden.

Eine andere Marotte waren seine Stöckchen. Vom Apportieren hielt er zwar rein gar nichts, aber dafür zerkaute er die „Stöckchen“ (bis zur Größe halber Baum) liebend gern.
Im Sommer, wenn wir viel draußen saßen, nahm es sich gerne so ein „Stöckchen“ und machte daraus in Windeseile Sägespäne. Der Platz um uns war dann immer übersäht davon.

Das absolute Nonplusultra, Stöckchen und Wasser

Tja, und dann hatte er noch eine recht ungewöhnliche Art zu schlafen. Das muß man gesehen haben. Deshalb, jetzt:
Gismo, wenn er schläft!